Rheinsberg (Mark): Sonnenuntergang am See

Manchmal kann man sich schon über sich selbst ärgern. Da fotografiert man erst auf einer Grillfeier in einer Grillhütte und stellt dafür die Empfindilichkeit auf ISO1600 ein (und damit auf den höchsten Wert, den meine gut sieben Jahre alte EOS 350D anbietet). Ich weiß, eigentlich sollte man das nicht machen. Aber was man erst recht nicht machen sollte, ist zu vergessen, die ISO-Zahl anschließend wieder zu reduzieren.

Nur wenige Tage später wollte ich dann die Gelegenheit nutzen, am Grienericksee im märkischen Rheinsberg einen Sonnenuntergang zu fotografieren, und musste dann heute beim Durchsehen der Bilder feststellen, dass sie alle mit ISO 1600 aufgenommen wurden. Nicht, dass ich mich nicht über die ultrakurzen Belichtungszeiten gewundert hätte, die mir meine Kamera angeboten hatte (ich fotografiere meistens im Zeitautomatik-Modus). Aber zu mehr als wundern hatte es nicht gereicht.

Dennoch möchte ich, zumal mein letzter Beitrag hier gut sechs Monate her ist, einige der Bilder zeigen. So schlecht sind sie dann nämlich doch nicht…

Der Start der abendlichen Tour war am Jachthafen der 8.500-Einwohner-Stadt.

Der Blick in Richtung Schloss zeigt: nach 20 Uhr haben die Fahrgastschiffe schon festgemacht, die letzten Urlauber machen (wie ich) noch einen Abendspaziergang, ansonsten ist es sehr ruhig.

Schon wieder geht der Blick Richtung Schloss, im Vordergrund sieht man den See-Pavillion, dessen Café und Restaurant bereits geschlossen sind.

Nun ging es in den Schlosspark, wo ebenfalls noch einige Bilder entstehen sollten:

Ein letzter Blick zu Sonnenuntergang, bevor der helle Stern dann endgültig verschwand…

Am nächsten Morgen entschied ich mich dann doch für Liegenbleiben, anstatt morgens noch einige Sonnenbilder zu machen. Hätte ich dass dann mal getan, mittags gabs nur noch graue Suppe:

Die Fahrgäste, die mit einem der wenigen Züge in Rheinsberg ankommen, werden immerhin vernünftig begrüßt!

Vor dem Schloss begrüßt das Denkmal für Kronprinz Friedrich, den späteren König Friedrich II., der seine Zeit in Rheinsberg als die „glücklichsten Jahre seines Lebens“ beschrieben haben soll.

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One Comment

  1. Die Bilder sind doch super, obwohl ich nicht viel Ahnung von Fotografie hab. Es lohnt sich dort mal „vorbei zu Schauen“ denn „es muss ein andrer Friedrich sein“!!!
    Weiter so

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