Natur pur im Wörlitzer Park // Sheer nature at the Garden kingdom of Dessau-Wörlitz

Der Wörlitzer Park, Teil des sogenannten Dessau-Wörlitzer Gartenreiches, gehört zu den ältesten und größten Landschaftsparks nach englischen Vorbild auf dem europäischen Kontinent. Er wurde unter der Regentschaft von Fürst Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau von 1769 bis 1773 angelegt und anschließend erweitert.

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The Wörlitzer Park, part of the Garden kingdom of Dessau-Wörlitz, is one of the first and largest english parks in continental Europe. It was created between 1769 and 1773 under the regency of Duke Leopold III Friedrich Franz of Anhalt-Dessau and was later enlarged.

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Die Parkanlagen, welche um einen Wörlitzer See genannten Seitenarm der Elbe herum angeordnet sind, gliedern sich in verschiedene Bereiche und wurden teilweise auch zu unterschiedlichen Zeiten angelegt. Zentral am Wörlitzer Schloss, dem ehemaligen Wohnsitz des Fürstenpaars, befindet sich der Schlossgarten. Im Uhrzeigersinn vom Schlossgarten aus befinden sich um den Wörlitzer See folgende Parkteile:

  • Neumarks Garten, in dem sich ein Labyrinth befindet
  • Schochs Garten mit Schochs Insel mit der Luisenklippe und dem Venustempel; die beiden Gärten sind nach den beiden großen Gärtnern des Parks benannt
  • Neue Anlagen, die viel großzügiger als die restlichen Parkteile angelegt sind und deren Bauten von Gebäuden angeregt sind, die der  Fürst auf seinen Reisen gesehen hatte

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Wem die Beine zu schwer werden, der kann gegen einen geringen Obulus (der Parkeintritt an sich ist kostenfrei) eine der drei Fähren nutzen, die den Besucher auf die jeweils andere Seite des Wörlitzer Sees sowie auf die Insel Neumarks Garten bringen (auf die jedoch auch eine Treppe am Eisenhart führt).

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Ganz im Osten des Parks befindet sich die künstliche Insel Stein, welche als Erinnerung an des Fürsten Reise an den Golf von Neapel errichtet wurde. Gekrönt wird die Insel von einem künstlichen Vulkan, dem „Vesuv von Wörlitz“.

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Von den Neuen Anlagen führt der Elbdeich, der als natürliche Abgrenzung im Norden die Parkanlagen von der Elbaue trennt, zurück in Richtung Schochs Garten, wo sich die Luisenklippe, der Venustempel oder auch der Floragarten befinden.

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Entscheidet man sich für den großen Rundweg, gelangt man vorbei am Gotischen Haus und über Neumarks Garten wieder zum Schlossgarten, wo sich auch der Hauptparkplatz befindet.

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Einen wunderbaren Tag in der (künstlich geschaffenen) Natur kann man hier verbringen – einfach schön!

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